Classic Nia: Focus on Energy

Letzte Woche haben wir uns auf eine sehr einfache Methode des “Energizing” konzentriert: Schwung. “Schwung,” oder “Momentum”, kann in einer Vielzahl von Formen kommen, aber das, was wir am einfachsten kontrollieren und für unser eigenes Wohl nutzen können, ist die Dynamik bestimmter Körperteile. Zum Beispiel, wenn man das Hand oder den Bein hin und her schwingen lässt, oder auch die Hüfte. Wenn der Schwung ungebrochen ist und aus einen gefühlt großzügige Bewegung entsteht, beginnen wir, Energie zu sammeln und in uns selbst zu spüren.

Wenn die Bewegungslinie irgendwie abgehakt wird, fühlen wir uns getrennt, verloren und entkräftet. Daher haben wir in unseren klassischen Nia-Stunden das Gefühl genossen, wie man in diese Dynamik reinkommt und die Kontinuität beibehält und gar verstärkt. Wir haben mit dem "Up-Beat" (Auftakt) der Bewegung gespielt, ähnlich wie die Musiker es machen wenn sie Musik Spielen.

In der kommenden Woche wird sich unser energetischer Fokus auf die Hände und insbesondere die Handflächen richten. Es geht darum, die Energie zu richten - entweder zu sich selbst hin, das heißt zu stärken, oder nach außen zu richten, frei zu lassen.

Unsere gegenwärtige Routine in vielen der Nia-Stunden ist Sexi von Carlos Rosas, einem der Gründer von Nia. Es besteht aus besonders organischen Bewegungen, die zur Mobilität der Wirbelsäule beitragen.

Hier habe ich die Musik für euch zusammengestellt.

 

Last week we focused on a very simple method of energizing: Momentum. Momentum can come in a variety of forms, but that which we can most easily control and use for our own good is the momentum of certain parts of the body. Examples might be swinging your hand or your leg, or swinging your hips. When the momentum is unbroken and based on a large curve, we begin to gather energy and sense it within ourselves.

It is when the line is broken off for no reason of Gestaltung that we feel disconnected, at loss, and stripped of energy. Therefore, in our classic Nia classes, we enjoyed finding entry-ways into the momentum and ways to increase its continuity. Starting with the “up-beat” of the movement, often by starting on the other side of the mid-line, was especially important, synced to the music.

In the coming week, our energetic focus will be on the hands in particular the palms. This brings us into directing energy. A very common method used for initiating a flow of energy is to lightly rub the palms together. The hands are used in Tai Chi to move chi, life energy, into the body and personal sphere of energy. If moving with the hands and heart in conscious relation, harmony can be sensed. Also, felt movement is increased in intensity. When directing the hands and fingers towards your personal periphery, release is sensed, as well as connection to the environment. The palms can be moved in all different directions, planes and speeds, with fingers in varying positions, which changes the energetic quality. When following a hand with the eyes and the tilt of the face, the effect is exponentiated.

Our present routine in many classes is Sexi by Carlos Rosas, one of the founders of Nia. It is composed of extremely organic movements that contribute to spinal mobility.


Enjoy the playlist I put together for you.

Our LGBTQ Playlist for Move IT

Wie man es sich wünscht, habe ich diese Playlist entwickelt und was kam dann? Das 50-jährige Jubiläum von LGBTQ . Wir genießen es immer noch: "Purple Rain" ist das krönende Bewegungserlebnis nach dem Aufbau mit Janelle Monáe, den Eurythmics, Mungolian Jetset und Bronski Beat.

Look forward to seeing you at the studio, let’s raise it all to a higher power.
Ich freue mich darauf, dich im Studio zu sehen, lass uns gemeinsam das ganze potenzieren.

For your listening enjoyment on YouTube:


… und als Spotify-Playlist:



Eine Ergotherapeutin kommentiert

Meine Amerikanische Nia-Kollegin Laura Bulatao hat letztens mal dieses Brief geteilt. Ich gebe es übersetzt in Deutsch direkt weiter, mit lieben Dank an Laura für die Erlaubnis.

Eine Ergotherapeutin nahm diese Woche ihren ersten Nia-Kurs und schrieb mir dann einen Dankesbrief. Schauen Sie sich alle Vorteile von Nia an, die sie in nur einer Stunde bemerkt hat, und wie deutlich sie sie artikuliert!

Hallo Laura!

Vielen Dank für meine erste kostenlose Nia-Stunde! Als Ergotherapeutin konnte ich nicht anders, als ein paar Beobachtungen über Nia zu machen, und ich dachte, du würdest dich vielleicht interessieren.

1. Ich war überrascht, wie aerob es war! Ich versuche derzeit, die Empfehlungen der American Heart Association von 150 Minuten pro Woche mit mäßiger Intensität zu erreichen. Das entspricht sicherlich den Kriterien und wird mir helfen, dieses Ziel zu erreichen.

2. Viel aktiver Bewegungsumfang vor allem vom Schultergürtel und Becken. Wenn man Menschen beim Gehen, Laufen oder auf elliptischen Trainingsgeräten sieht, gibt es entweder sehr wenig Bewegung der Schulterblätter und Schultergelenke oder es gibt Bewegung in einer einzigen Bewegungsebene. Das Becken und die Hüften führen auch repetitive Bewegungen in meist einer anterioren/posterioren Bewegungsebene aus. Rotationsbewegungen greifen alle Muskeln um ein Gelenk herum an und wirken entspannend, wenn sie ohne Gewalt ausgeführt werden.

3. Viele wunderbare diagonale Flexions- und Streckbewegungen. Diese aktivieren Kernstabilisatoren und werden oft für funktionale Bewegungen benötigt, wie z.B. das Entladen der unteren Ablage einer Geschirrspülmaschine und das Aufstellen von Geschirr in einem Schrank. Wenn es jemandem an Flexibilität oder Stabilität mangelt, trennt er bewusst oder unbewusst die Anforderungen der Aufgabe in eine Kombination von einstufigen Bewegungen, um die diagonale Bewegung zu reduzieren. Dies wiederum schwächt und strafft die schräge Muskulatur mit der Zeit, was zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führt.

4. Diagonalbewegungen können auch die Einschränkung diagonaler Faszienzüge betreffen. Über alle unsere Muskeln und alle unsere Organe hinweg gibt es Bindegewebe, das anatomische Wege bildet, die als Züge bezeichnet werden. Die diagonalen sind oft die restriktivsten, da wir diese Bewegungen am wenigsten nutzen. Dadurch können sie zu einem Mangel an Flexibilität und zu Schmerzen beitragen.

5. Viele Mini-Squats! (Ich denke, Sie nennen diese hockende Position “Sumo”). Wenn Menschen altern, verlieren sie Muskeln. Sie nehmen an weniger körperlich anstrengenden Aktivitäten teil, oft aus Angst vor Verletzungen. Sie bewegen sich an Orte ohne Treppe und vermeiden es, auf den Boden zu steigen. Dies schwächt insbesondere die Quadrizeps- und Gesäßmuskulatur, die erforderlich ist, um unsere Unabhängigkeit mit dem Altern zu erhalten, wie z.B. das Aufstehen aus einem Stuhl, aus einem Auto oder sogar von der Toilette!

6. Man muss das ganze Gehirn benutzen! Es gibt nicht nur das visuelle Gedächtnis des Bewegungsablaufs, sondern es gibt verschiedene Zählungen, Seitenwechsel, Beine, Richtung, ganz zu schweigen davon, dass die Arme die ganze Zeit etwas anderes machen - Oh! und vergiss nicht den Klatschen! Ich bin sicher, dass es nach einiger Zeit vertrauter wird und weniger kognitive Anstrengungen erfordert, aber die Forschung hat gezeigt, dass das Gehirn nach der Durchführung körperlicher Handlungen, die die Arme und Beine über die Mittellinie des Körpers bewegen, stärker integriert wird. Diese Aktivitäten mit querverlaufenden Bewegungen werden in Schulen eingesetzt und wegen ihrer positiven neurologischen Wirkung als “Brain Games” bezeichnet.

7. Last but not least, der achtsame Akt der Anwesenheit beim Tanz und "was immer deinen Körper glücklich macht". Was für eine großartige Möglichkeit, eine beruhigende Wirkung und eine tatsächliche neurologische Veränderung, einen Prozess, der “Downregulation” genannt wird, in Ihrem Nervensystem zu erzeugen!

Nochmals vielen Dank für diese Gelegenheit. Ich hoffe, dass ich die Vorteile von Nia in zukünftigen Kursen mit dir genießen kann.

Jennifer Burke

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An occupational therapist took her first Nia class this week and then wrote me a thank you letter. Check out all the benefits of Nia she noticed in just one hour and how clearly she articulates them! This is great inspiration for chats about Nia with prospective students and for class focus/intent. 

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Hi Laura!


Thank you for my first complimentary Nia session! As an Occupational Therapist, I couldn’t help making a few observations about Nia, and I thought you might be interested.

1. I was surprised at how aerobic it was! I am presently trying to reach the American Heart Association’s recommendations of 150 minutes per week of moderate intensity exercise. This certainly fits the criteria and will help me achieve that goal.

2. Lots of active range of motion especially of the shoulder girdle and pelvis. When you see people walking, running or on elliptical exercise machines, there is either very little motion of the scapulas and shoulder joints or else there is movement in a single plane of motion. The pelvis and hips are also performing repetitive motions in mostly an anterior/posterior plane of motion. Rotational movements engage all of the muscles around a joint and have a relaxational effect when done without force. 

3. Lots of wonderful diagonal flexion and extension motions. These activate core stabilizers and are often needed for functional movements such as unloading the bottom shelf of a dishwasher and placing dishware up in a cabinet. When someone lacks flexibility or stability, they consciously or unconsciously separate the requirements of the task into a combination of single plane motions order to reduce diagonal movement. This will in turn make oblique musculature weaker and tighter over time resulting in an increased risk of injury.

4. Diagonal motions can also address restriction of diagonal fascial trains. Over all our muscles and all throughout our organs there is connective tissue that forms anatomical paths called trains. The diagonal ones are often the most restrictive since we use these motions the least. As a result, they can contribute to a lack of flexibility and to pain.

5. Lots of mini squats! (I think you call it sumo position). As people age, they lose muscle. They participate in less physically demanding activities often due to fear of injury. They move to places without stairs and avoid getting down onto the floor. This especially weakens the quadriceps and gluteus muscles required to maintain our independence with aging such as getting up from a chair, out of a car, or even up off of a toilet!

6. You have to use the whole brain! There is not only the visual memory of sequence of movement, but there are different counts, changing of sides, legs, direction, not to mention that your arms are doing something different all the time - Oh! and don’t forget the clap! I’m sure that after time, it becomes more familiar and uses less cognitive effort, but research has shown that the brain becomes more integrated after performing physical actions that move the arms and legs across the mid-line of the body. These activities involving cross-lateral movements are being used in schools and are called Brain Games because of their positive neurological effects.

7. Last but not least, the mindful act of being present with the dance and “whatever makes your body happy.” What a great way to create a calming effect and actual neurological change, a process called downregulation, in your nervous system! 

Thanks again for this opportunity. I hope to enjoy the benefits of Nia in future classes with you.

 Jennifer Burke

Unserer Inhalt für Februar: Workout "Source"

Hier unsere aktuelle Playlist! Die Musik ist unschlagbar gut und macht richtig Spaß zum Tanzen. Die Bewegungen sind witzig und schön.

Erstmal einen kleinen Einblick:

Fokus: Die Augen
Wir benutzen die Augen und das Sehvermögen, um die Wirbelsäule zu aktivieren und die Aufmerksamkeit in verschiede Richtungen zu lenken.
Choreographie: Kelle-Rae Oien und Kevin VerEecke

Looking forward to some fabulous moments with you!

Your Andrea

Fitness, fine. Anything else in it for me?

2019! Greetings to all friends, old and new. It’s still January - late, but not too late, to share the New Year’s playlist I created for the Nia classes here. In dancing to it, our focus was using our eyes build paths and connections.

This leads to my personal focus of the year: To share more with you in this blog. You will see more links to videos and music, as well as a series of written explorations on the subject of movement, personal well-being and daily success.

  • Playlists. The link above is the first of many that I intend to share with you. Not everybody wants to jump on the Spotify bandwagon, which is where I create many of my playlists. So I will be attempting to recreate playlists on Youtube as well for more general access.

  • Videos. I will continue sharing glimpses into Nia classes and illustrating thoughts on the subject of movement through short videos. (The first is up on our Courses page.)

  • Topics in the Nia practice. I wish to communicate some important aspects surrounding the movement practice of Nia. That means that I’ll be blogging more than in the past! I’ll write to you on Nia’s “Energy Allies” based on the work of Don Miguel Ruiz; discussing basic subjects such as the movement forms, types of conditioning, and organization of the physical body; and talking about various benefits and considerations in the practice of Nia.

  • Movement as a tool in our everyday strivings. I have decided to utilize this blog for the exploration of subjects that interface with our everyday lives. This area is a particular passion of mine. The reason I teach Nia is not to produce top dancers. It is to introduce entry points to personal transformation. Do the elements of a Nia class have the potential to influence parts of our lives outside of fitness on the physical level? In which way? And how can I access an element of movement to make it useful to myself in my habits, thoughts or emotions?

To expand on this last point, I would like to take the metaphor of the lungs: In our breathing interaction with the world, we sometimes only use the tip of our lungs, with lots of old air taking space. How can we expand our lung capacity and find harmonious balance?

A Nia class is about building skills and awareness physically, emotionally, and mentally, within a varying musical and choreographic environment. Aside from the obvious benefit of developing strength, flexibility, mobility, agility and stability (and of having fun!), the questions that beg answer are those posed above: Do the elements of a Nia class have the potential to influence other parts of our lives? In which way? And, more precisely, how can I access an element of movement and make it useful to myself, for my emotional well-being, and for my success on my path as an individual in the intricate network of human life?

A Nia class is a flow of movement, energy and presence. It goes without saying that the studio is not the place philosophize on the questions above. That’s why I’ll be opening the forum on some of these topics in the written word, here in this blog. I look forward to sharing and discussing them with you.

All best wishes to you in 2019,
Andrea

Joining Together to Offer You More

I didn't experience the Nia "kick" the first few times I took classes. But then I did. And then I felt inspired, fantastic in my body, and ready to move and to activate all kinds of sleeping parts of my life. I wanted to keep on going to Nia class to keep happy and in action achieving my daily goals.

Nia brings renewal. It is not only a gratifying physical workout but also nourishment on the emotional and physical levels. With Nia you can restart your system. That is why it has been my goal as a Nia teacher to offer my students enough classes that they can reboot as often as they want - at least every couple days. 

This will soon become a reality. In June, MCE Studio will be moving to a new space not far from its present location by Ahrensburg Bahnhof. With more studio spaces, I have the opportunity to offer more classes.

And a new development has made it possible to not only offer you more classes, but to offer you renewal through a very different form of holistic movement as well. In September, my colleague Simone Deppe will join me to teach yoga, the natural complement to Nia. Together we will hold six weekly classes from Monday to Friday. This is a thrilling development for me. I very much look forward to working with Simone and reaping the benefits of yoga. I know that this development will deepen and enhance the practice of many participants.

Here are the courses planned to start in September.

Mondays 16.45 - 17.45   Nia Technique
Tuesdays 18.30 - 19.30   Nia Move I.T.
Wednesdays 8 - 9   Nia Technique
Wednesdays 17.45 - 19   Yoga
Thursdays 19.30 - 20.30   Nia Technique
Fridays 17.30 - 18.30   Nia/Yoga (1.+2. Freitag im Monat Nia, 3.+ 4. Freitag im Monat Yoga)

Everyone who has purchased classes through Nia Andrea can take part in any of the courses listed above.

We are presently planning several workshops and introductions to offer you a sense of what will come in our new classes. I'll keep you posted!